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Die Neue Rückenschule nach dem KddR-Curriculum
(modifiziert nach U. Kuhnt)

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bilden die Basis für die so genannte Neue Rückenschule. Die Umsetzung definierter Ziele und Inhalte mithilfe erprobter Methoden entsprechend des KddR-Curriculums garantieren ihre Wirksamkeit

Diese Neue Rückenschule zielt insbesondere auf die körperliche Aktivierung der Teilnehmenden. Der Rücken soll bei Beschwerden nicht vorrangig geschont sondern vielmehr regelmäßig sanft (weiter) bewegt werden. Als überholt gilt die Unterscheidung in falsche und richtige Körperhaltungen. Im Vordergrund steht nunmehr das vielfältige und dynamische Bewegungsverhalten.
In der Neuen Rückenschule wird deshalb nicht so sehr auf die Vermeidung jeglicher Bandscheibenbelastungen beim Bewegen geachtet. Viel wichtiger ist ein ständiger Wechsel von Be- und Entlastung und die Vermeidung längerer einseitiger Körperhaltungen. Der berühmte Zeigefinger des Rückenschullehrers bei vermeintlich „falschen“ Bewegungen gehört damit eindeutig der Vergangenheit an. Nun steht das individuelle Wohlbefinden verknüpft mit Freude und Spaß an der Bewegung im Vordergrund.

Gymnastische Übungen werden nicht nur im Rahmen des Rückenschulkurses - quasi unter Aufsicht - ausgeführt, sondern die Teilnehmenden lernen, die Übungen selbstständig in ihrem Alltag auszuführen. Der gelegentliche Rückenschmerz wird nicht dramatisiert, sondern als ein wichtiges Warnsignal des Körpers wahrgenommen, auf das jeder hören und reagieren sollte. Die Teilnehmenden lernen, mit Rückenschmerzen angemessen umzugehen.

Die Neue Rückenschule will die Teilnehmenden zu einem „bewegten“ Lebensstil führen, also die körperliche Aktivität fördern. Unter körperlicher Aktivität wird jede durch die Skelettmuskulatur ausgeführte Bewegung verstanden. Sie umfasst alle berufs-, haushalts- und freizeitbezogenen körperlichen Aktivitäten. Ein körperlich aktiv gestalteter Alltag verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern spielt auch eine herausragende Rolle beim Erhalt und der Förderung Ihrer Rückengesundheit.

Fahrradfahren ist besser als Autofahren, und ist Treppensteigen besser, als den Aufzug zu benutzen. Die tägliche „Muskelpflege“ - bestehend aus Dehnungs-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen -wird zur Normalität. Man benötigt dafür keine computergesteuerten Fitnessprogramme. Mindestens ebenso wertvoll für die Rückengesundheit sind bspw. regelmäßig ausgeübte Walking- oder Tanzeinheiten mit Freunden oder Bekannten.

Ein wichtiges Ziel der Neuen Rückenschule ist die Verbesserung der Körperwahrnehmung. Mit Körperwahrnehmung ist das aktive Lenken der Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung des Körperzustandes und der psychischen Verfassung gemeint. Personen mit einer guten Körperwahrnehmung spüren die Spannung oder Lockerheit in der Muskulatur, fühlen ohne hinzusehen ihre Gelenkstellungen in Beinen, Armen und Wirbelsäule, oder registrieren das aufkommende Herzrasen und den Schweißausbruch in stressigen Situationen. Durch spezielle Methoden, wie bspw. Yoga, Feldenkrais oder Tai Chi kann die Körperwahrnehmung verbessert und stressbedingten Körperreaktionen vorgebeugt werden. Auch Stress am Arbeitsplatz begegnet man am besten durch Entspannungsübungen aus dem Yoga oder dem Autogenen Training.